
Miami Nice Triathlon
Welcome to Miami: Am Sonntag (6. Juni 2010) war es endlich soweit. Ich konnte an meinem ersten Triathlon in den USA teilnehmen. Das Rennen startete bereits wegen den sehr hohen Temperaturen am frühen morgen um 7:00 Uhr. Insgesamt waren über 250 Teilnehmer zur Sprintdistanz (0,75/20/5) angemeldet. Am Vortag hatte ich meine Startnummer #466 abgeholt und das zuvor gemietete Rennrad in die Wechselzone am „City of Miami’s Marine Stadium“ gebracht.
Der Start verlief in mehreren Wellen, so dass die Athleten geordnet ins Rennen geschickt worden sind. Meine Welle startete pünktlich um 7:33am vom Land aus, d. h. man konnte mit etwas Anlauf starten. Es mussten zwei Bojen in einer Bucht im Virginia Key Park umschwommen werden. Bereits nach 14:40 Minuten war ich wieder am Land und lief in die Wechselzone, um das Rennen auf dem Bike fortzusetzen. Die Strecke führte zunächst stadteinwärts auf dem Rickenbacker Causeway über eine lange Brücke mit einem atemberaubenden Blick auf die Skyline von Downtown Miami. Dann kam ein U-Turn und es ging weiter in Richtung Crandon Park und von dort aus wieder zurück in die Wechselzone am Start. Für die Radstrecke brauchte ich 38:17 min. Bis hier her fühlte ich mich noch sehr fit, denn die Radfahrt war sehr erfrischend. Der Übergang zum Lauf klappte auch ohne Schwierigkeiten und zum Glück führte die Laufstrecke durch einen Waldweg mit etwas Schatten. Auf der Strecke gab es mehrere Verpflegungsstationen mit reichlich Wasser, Tee und Mineraldrinks – so wie man es von den meisten Wettkämpfen gewohnt ist. Laufen ist grundsätzlich von allen Teildisziplinen die mit der höchtsten Konditionsbeanspuchung. Dies wird besonders bei hohen Temperaturen deutlich. Nach 1:26:01 Std erreichte ich endlich als Finisher das Ziel und erreichte damit insgesamt Platz 66 von 246 Finishern. In meiner Altersklasse sogar den sechsten Platz. Mit so einem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet. Für alle Finisher gab es eine Medaille und viel Obst und Wasser im Zielbereich.
Bild …
Zu Silvester am Donnerstag hatte ich mich spontan entschieden am letzten Lauf des Jahres teilzunehmen. Eine Anmeldung per Internet war leider nicht mehr möglich, so dass ich mich vor Ort für die 6,8 km Strecke nachgemeldet habe. Gegen ein Startgeld von 15 Euro bekam ich die Startnummer 1111 und um 12:30 Uhr ging es dann pünktlich vom Mommsenstadion los. Neben mir waren weitere 200 Teilnehmer für diese Distanz mit von der Partie. Der Weg führte zunächst über verschneite Straßen zum Teufelsberg. Der Aufstieg war ziemlich anstrengend, aber nicht langweilig, weil auch Skilangläufer und Rodler unterwegs waren, was für Unterhaltung sorgte. Alle paar hundert Meter begenete man den SCC-Streckenposten, die dafür sorgten, dass kein Läufer von der Strecke abkam. Das Wetter war an diesem Tag einfach klasse und für mich war es auch das erste Mal überhaupt, dass ich im Schnee einen Wettkampf gelaufen bin. Leider waren diesmal keine Trommler auf der Strecke, die ja sonst bekanntlich für Motivation und gute Laune sorgen. Ich kam nach 36:10 min als 24. ins Ziel und konnte mir damit Platz 3 in meiner Altersklasse sichern. Als Belohnung gab es im Ziel einen Pfannkuchen. Ich freue mich schon auf den nächsten Silvesterlauf. Aber zunächst einmal kommt der Berliner Halbmarathon im März.
Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon: Der nächste Wettkampf rückt näher. Am 5. September werde ich wieder am Rande der Rheinmetropole an den Start gehen. Die Herausforderung heißt diesmal “CologneSmart” - eine sogenannte Sprint-Distanz über 0,7 km - 24 km - 7 km. Als Zielzeit nehme ich mir jetzt schon mal unter 1:40 Stunde vor, was sicherlich zu schaffen ist, wenn mich nicht beim Radfahren der Wind plagt und meine Kondition mich beim Laufen nicht im Stich lässt. Bis zum Start sind es jetzt noch fast 4 Wochen und ich habe im Training und bei einigen kleinen Laufwettkämpfen im August die Gelegenheit mich optimal vorzubereiten. Vor dem Hintergrund der gerade bewältigten Olympischen Distanz erscheint mir so eine kurze Strecke weniger spektakulär, aber die Geschwindigkeit macht ja bekanntlich das Rennen. Ich freue mich in Köln mit Burkhardt, einem sehr erfahrenen Triathleten zu starten, der heute zu mir meinte: “Triathlon ist eine Lebensaufgabe.” und natürlich auf ein Kölsch danach …
Am Sonntag war ich Teilnehmer beim Berlin Triathlon 2009. Ich startete in der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahen und 10 km Laufen). Als Ziel hatte ich mir gesetzt unter 3 Stunden zu bleiben. Bereits am Vortag hatte ich meine Startunterlagen im Treptower Park abgeholt. Dort sollte auch der Wettkampf am nächsten Tag stattfinden. Kurz nach 9 Uhr checkte ich am Sonntag ein und hatte dann etwas Probleme meinen Platz in der Wechselzone zu finden. Aber dann fand ich ihn doch noch und bereitete meine Ausrüstung, wie viele anderen auch, für den optimalen Wechsel vor: Fahrrad, Helm, Handtuch, Verpflegung und Schuhe wurden zurechtgelegt und nun konnte es auch endlich losgehen. Um 10 Uhr stieg ich in die Spree um mich etwas einzuschwimmen. Das Wasser war angenehm warm - deshalb gab es wohl auch Neoverbot. 5 Minuten später fiel das Startsignal und ich begann damit die Insel der Jugend schwimmend zu umrunden. Meine Kräfte hatte ich mir gut eingeteilt und war noch topfit, als ich nach der zweiten Runde aus dem Wasser kam und in die Wechselzone einlief. Kurz abgetrocknet, Schuhe, Helm und Sonnenbrille angezogen und dann mit dem Fahrrad in Richtung Rennstrecke. Jetzt konnte es losgehen! Meine erste Radrunde schaffte ich 7:40 min und konnte diesen Schnitt auch die restlichen Runden beibehalten. 9 Runden mussten insgesamt gefahren werden bevor ich wieder in die Wechselzone einfahren durfte. Zum Glück musste ich mich nicht noch mal extra umziehen, denn dank Trisuite war ich gut vorbreitet. Jetzt kam endlich die Disziplin auf die ich mich am meinsten vorbereitet hatte: LAUFEN. Mit einem Isodrink in der Hand und einem Stück Powerriegel im Mund lief ich los. Die ersten 500 Meter waren noch total ungewohnt wegen der Umstellung vom Radfahren. Aber das Tempo konnte ich nicht so wie gewünscht aufbauen. Obwohl es phasenweise auch mal besser wieder wurde, war es insgesamt gesehen anstrengend und unbequem. Schon nach einer Runde hätte ich am liebsten aufhören können. Aber das kam für mich auf gar keinen Fall in Frage. Ich kämpfte bis zum Schluss durch und nach insgesamt 2:53 Stunden errreichte ich endlich das Zieltor!!! Geschafft! Nun brauchte ich erst einmal dringend etwas zum Trinken und etwas zu Essen. Natürlich hätte mir eine Zielzeit von 2:40 Std. besser gefallen, aber Triathlon eben keine Einzelsportart sondern Triathlon. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf (Köln: CologneSmart). Vielen Dank an alle, die mich unterstützt und angefeuert haben.
Heute war es endlich soweit. Pünktlich um 10:45 Uhr fiel der Startschuß für alle Läufer des 29. Berliner Halbmarathons. Ich passierte das Start-Tor um etwa 10:57 Uhr und schon ging es los. Auf der Strecke Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor war es noch ziemlich eng, so dass ich kaum überholen konnte. Den ersten Kilometer lief ich also etwas unfreiwillig in einer Zeit von 6:35 min. Nun folgte eine schöne lange Strecke auf der Straße des 17. Juni bis zum Ernst-Reuter-Platz und Kilometer 5. Die Wetterbedingungen waren optimal - Nicht zu warm und nicht zu kalt (wie im letzten Jahr). Inzwischen hatte ich mein Tempo gefunden und der erste Verpflegungpunkt rückte immer näher. Obwohl ich noch keinen Durst hatte, habe ich gleich zwei Becher Wasser getrunken. Bis Kilometer 10 fühlte ich mich noch topfit und freute mich schon auf die lange Strecke auf dem Kudamm. Die Stimmung war hier so gut wie bei der Vattenfall-City-Night und am Rande sah ich Klaus Wowereit mit Begleitung und wurde später mit einer Banane und einem Schokoriegel versorgt. So ging es weiter bis zur Urania und Kilometer 15. Jetzt fing es aber langsam an unbequem zu werden und ich ersehnte den Potsdamer Platz, denn von dort waren es nur noch 5 Kilometer bis zum Ziel. Ein überschaubarer Abschnitt, sollte man meinen. So langsam begannen meine Beine schlapp zu machen und die Kilometer schienen länger zu werden. Auf der Leipziger Straße war endlich die Zielgerade erreicht. Da ich die Kilometerzeiten immer mitgestoppt hatte, wusste ich, dass ich jetzt nur noch das Tempo halten musste, um das Ziel rechtzeitig zu erreichen. Trotzdem nahm die Anstrengung weiter zu und ich bekam fast etwas Panik meine Zielzeit knapp zu verfehlen. Aber beim Einbiegen in die Spandauer Straße war ich mir sicher, dass ich unter zwei Stunden bleibe. Endlich geschafft! Ich bin k. o. aber das Training hat sich gelohnt. Meine Zielzeit: 1:58:50 Std.
| 1. km |
6:35 min |
| 2. km |
5:48 min |
| 3. km |
5:42 min |
| 4. km |
5:31 min |
| 5. km |
5:35 min |
| 6. km |
5:40 min |
| 7. km |
5:48 min |
| 8. km |
5:29 min |
| 9. km |
5:29 min |
| 10. km |
5:36 min |
| 11. km |
5:52 min |
| 12. km |
5:00 min |
| 13. km |
5:12 min |
| 14. km |
5:38 min |
| 15. km |
5:44 min |
| 16. km |
5:44 min |
| 17. km |
5:24 min |
| 18. km |
5:31 min |
| 19. km |
5:44 min |
| 20. km |
5:43 min |
| 21. km |
6:09 min |
Der 29. Berliner Halbmarathon rückt näher! Am 5. April 2009 ist es wieder soweit. Die Herausvorderung: 21,0975 km überstehen und das Ziel in möglichst kurzer Zeit erreichen. Ich habe mich bereits vor ein paar Wochen für den Lauf angemeldet und mit dem Training begonnen. In diesem Jahr habe ich mir eine Zeit von unter 2 Stunden vorgenommen. Meine Vorbereitungen in den verbleibenden Wochen werden zeigen, ob mein Ziel realistisch ist. Um mein Training optimal zu gestalten war ich im Januar zur Laufanalyse und beim Laktatstufentest. Dabei werden unter steigender Belastung auf dem Laufband Laktatproben aus dem Blut entnommen und anschließend analysiert. Die Auswertung zeigt sehr genau, bei welcher Pulsfrequenz das Training am effektivsten ist. Ich werde die Ergebnisse in meinen Trainingsplänen berücksichtigen.
Gut, dass noch viele Wochen bis zum Halbmarathon bleiben. Eine gute Vorbereitung zahlt sich mit Sicherheit im Wettkampf aus. Ich werde mich in den nächsten Woche zunächst verstärkt auf Ausdauertraining konzentrieren und dann damit beginnen die Geschwindigkeit zu steigern.
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